Gedenken an die verstorbenen Kameraden am 10. August 1975

Waldbrandgedenktag – 10.08.2018

Am 10. August trafen sich traditionell ca. 200 Kameraden aus der SG Meinersen sowie Abordnungen aus Fallersleben und Hohenhameln, um an die fünf verstorbenen Feuerwehrleute, die während der Waldbrandkatastrophe 1975 in Meinersen ihr Leben ließen, zu gedenken. An der Gedenkstätte vor Meinersern erinnerte Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka an die Geschehnisse im August 1975 und gedachte in seiner Rede den verstorbenen Feuerwehrleuten aus Fallersleben und Hohenhameln. Im Anschluss erfolgte die Kranzniederlegung.

Bildnachweis: Pressestelle der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Meinersen/Schaffhauser

Feuerwehr nutzt derzeit gesperrte B188 als Übungsschauplatz

03.06.2018

Gilde/Bundesstraße 188. Ein Teilstück der derzeit durch den Kreiselbau gesperrten B188 nutzten am Samstag Feuerwehren aus der Samtgemeinde Meinersen für eine große Alarmübung. Die Übung wurde durch die Ortsbrandmeister Lars Wendlandt (Ettenbüttel) und Kai Ludolf (Meinersen) gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst aus Braunschweig geplant, Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen. „Wir haben hier die Chance, möglichst realistisch auf einer Bundesstraße zu üben, das wollten wir nutzen“, so Lars Wendlandt. Gegen 15:45Uhr gab es Alarm für die Feuerwehren in Ettenbüttel, Meinersen und Müden-Dieckhorst. „Ich habe nach dem Eintreffen gemeinsam mit dem Rettungsdienst vom DRK Gifhorn die Erkundung vorgenommen“, so Christopher Bendowski, Gruppenführer des ersteintreffenden Fahrzeugs der Feuerwehr Ettenbüttel und Einsatzleiter. Es galt 4 verletzte Personen aus den beiden verunfallten Fahrzeugen zu befreien und einen unfallbeteiligten und vermutlich unter Schock stehenden LKW-Fahrer im angrenzenden Waldstück zu suchen. Nach Eintreffen der Rüstsätze der Wehren aus Meinersen und Müden-Dieckhorst wurden 2 Abschnitte gebildet, sodass die verletzen Personen aus den beiden Fahrzeugen unabhängig voneinander befreit werden konnten. Um den eingesetzten Kräften ein realitätsnahes Szenario bieten zu können, wurden die Unfallopfer geschminkt. „In Übungssituationen „echte“ Patienten zu versorgen, ist anders, als theoretische Fallbeispiele und bietet eine gute Ergänzung in der Ausbildung aller, die im Notfall Patienten versorgen wollen oder müssen“, so Katharina Hoffmann von der Realistischen Notfalldarstellung der Malteser aus Braunschweig. Insgesamt waren 45 Feuerwehrkameraden, ein Notarzt und die Besatzungen von 4 Rettungswagen des DRK Gifhorn, dem MHD Braunschweig und des ASB Braunschweig eingesetzt. Nach einer Stunde war die Übung beendet und alle Personen aus den Fahrzeugen befreit. Der ganze Übungsablauf wurde durch die 3 Ortsbrandmeister der beteiligten Wehren und Mitgliedern des Malteser Hilfsdienstes aus Braunschweig beobachtet. Zum Abschluss versammelten sich alle eingesetzten Kräfte am Feuerwehrhaus in Ettenbüttel zur Nachbesprechung der Übung. Die Organisatoren zeigten sich mit dem Ablauf sehr zufrieden. „Alles sei sehr ruhig und mit Disziplin gelaufen“, so Kai Ludolf. Jens Jäger, Notarzt bei dieser Übung ergänzte, dass im Ernstfall 2 Notärzte und leitender Notarzt eingesetzt worden wären, um die Patienten optimal zu betreuen. Zum Abschluss dankte Lars Wendlandt noch allen Beteiligten, besonders auch Jürgen Waßmann aus Müden, der die Fahrzeuge für die Übung zur Verfügung gestellt hatte.

Timm Bußmann, Pressestelle Samtgemeindefeuerwehr Meinersen

Bildnachweis: Pressestelle der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Meinersen/Bußmann

Zugdienst

31.05.2018

Durch den Bau des Kreisels zwischen Meinersen und Gifhorn ist derzeit die Bundesstraße 188 für den Verkehr gesperrt. Diesen Umstand nutzten wir im Rahmen unseres Zugdienstes und führten eine Ausbildung zum Thema erweiterte technische Hilfeleistung durch. Mit Hilfe von Hebekissen und Seilwinde vom HLF, musste ein umgekipptes 1.000 L Wasserfass aufgerichtet werden. Gesichert wurde das Fass durch den Einsatz eines Mehrzweckzuges. Bei dieser Übung kam es neben der technischen Abwicklung besonders auf Koordination und Absprache zwischen den beiden Gruppen an.

Jugendliche und Aktive bestreiten gemeinsam einen Dorf O-Marsch

08. Februar 2018

Es war ein besonderer Dienst für die Jugendlichen. Die Betreuer der Jugendfeurwehr arbeiteten hierfür einen Orientierungsmarsch durch Meinersen aus. Am Abend ging es dann zusammen mit den aktiven Kameraden durch den Ort. Die Aufgaben wurden in kleinen gemischten Gruppen gelöst, denn hier war die Teamarbeit zwischen Aktiven und Jugendlichen gefragt. Im Anschluss ging es zurück zur Feuerwehr, um den Abend bei wärmenden Getränken und Snacks vom Grill ausklingen zu lassen.

Feuerwehr übt Personenrettung aus Baumaschine

16. November 2017

Einen nicht ganz alltäglichen Übungsdienst absolvierten wir Mitte November auf dem Gelände der Firma Wienäber im Meinerser Gewerbegebiet. Hier hatten wir die Möglichkeit, die Rettung von Personen aus großen Baufahrzeugen zu üben. Unser Gruppenführer Oliver Hofmann hatte den Abend ausgearbeitet.

Als Szenario war angenommen worden, dass der Fahrer eines 23,5- Tonnen schweren Radladers ein medizinisches Problem hat und aus dem Fahrzeug gerettet werden muss.

Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und jeder Gruppenführer brachte seine eigenen Ideen ein. Dabei kam unter anderen unsere Rettungsbühne zum Einsatz. Während die eine Gruppe die Rettung der Person übte, gab es für die anderen Kameraden eine Führung durch den Bereich Sondermaschinenbau Wienäber. Hierbei lag der Fokus insbesondere auf den verschiedenen Lager von Schmier- und Betriebsstoffen.

Bildnachweis: Pressestelle der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Meinersen/Schaffhauser

Heißausbildung bei der Firma FeuRex Nord GbR

30. September 2017

Einer der wohl gefährlichsten Jobs bei uns in der Feuerwehr ist der Einsatz unter schwerem Atemschutz, um Personen aus brennenden oder verrauchten Gebäuden zu retten und Flammen zu bekämpfen. Dabei geht es häufig Heiß im wahrsten Sinne des Wortes her.
Damit die Gefahren dieser Tätigkeit minimiert werden, gibt es für unsere Atemschutzgeräteträger eine umfangreiche Ausbildung in Theorie und Praxis sowie gesundheitliche Untersuchungen, welche auch in bestimmten Abständen wiederholt werden müssen. Doch eines können die Ausbildungen i.d.R. nicht vermittelten, wie es sich anfühlt, wenn das Feuer immer dichter kommt, die Luft unerträglich heiß wird und die Flammen einem über den Kopf schlagen. Aus diesem Grund besuchten Ende September 18 Atemschutzgeräteträger der Samtgemeinde Meinersen die Firma Feurex Nord in Helmstedt, um mehrere Stunden lang genau dieses zu simulieren. Die Firma hat dafür eigens Räume, in denen mit Holzpaletten reales Feuer erzeugt und bekämpft werden kann.

Die theoretischen Grundlagen wurden bereits in den Wehren vor Ort gelegt, so dass es für die 18 Atemschutzgeräteträger – vom Neuling, der erst vor einigen Tagen seine Prüfung als Geräteträger abgelegt hat bis hin zum „alten Hasen“, welcher seit vielen Jahren mit dem Gerät arbeitet – gleich in die Praxis ging. „Nach einem Check der Geräte ging es in Gruppen von drei Geräteträgern und einem Ausbilder in einen Container. „Zunächst einmal geht es unter einem Reifenstapel durch, damit werden beengte Verhältnisse simuliert und überprüft, ob Platzangst besteht“, so Marco Knuth, einer der Ausbilder. An weiteren Stationen gilt es in dem verrauchten Räumen Personen in Form von Puppen zu finden oder Hindernisse zu überwinden. „Wir legen sehr viel Wert auf Teamarbeit, das ist wichtig und kann einem im Einsatz das Leben retten“, so Knuth weiter. In einem Raum wird gezeigt, das zu viel eingesetztes Löschwasser, welches dann verdampft, zur Gefahr für den Atemschutzgeräteträger werden kann. „Wir haben auf dem Weg auch einige Gefahrenstellen in Form von Kanistern oder Gasflaschen eingebaut, die die Feuerwehrleute in dem stockdunklen Raum erkennen müssen.“ Bei einer anschließenden Besprechung wurden alle Punkte mit dem Ausbilder noch mal durchgegangen.

Im Anschluss ging es dann um die Bekämpfung eines realen Feuers in einem Gebäude. Nach dem Türcheck auf Hitze wurde diese geöffnet und mit mehreren Sprühstößen der Innenraum abgekühlt. Anschließend ging der Trupp in den Raum vor, um hier das Feuer gezielt zu bekämpfen. „Die Feuerwehrleute lernen unter anderem, das Wasser richtig zu dosieren.

Alle Bilder: Pressestelle der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Meinersen/Schaffhauser